5 Tipps für mehr Zufriedenheit im Job

Wenn du unzufrieden in deinem derzeitigen Job bist, dann gelingt es dir vermutlich nicht immer, dich davon zu distanzieren und in deiner Freizeit vollkommen glücklich und ausgeglichen zu sein.

Dafür verbringen wir einfach zu viel Zeit mit der Arbeit. 

Häufig fokussieren wir uns aber auch auf das, was schlecht ist und übersehen die positiven Aspekte.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Job dich gerade total runter zieht, dann sind hier 5 Tipps, wie du direkt wieder etwas mehr Zufriedenheit und Sinn in dein Leben bringen kannst.

1. Schaffe Distanz

Um 17 Uhr hast du normalerweise Feierabend? Dann solltest du auch um 17 Uhr das Büro verlassen.

Bleibe nicht länger in der Firma, nur weil es „schick“ ist und andere es auch machen.

Deine Arbeitsleistung hat in der Regel nichts mit deiner Anwesenheitsdauer zu tun. 

Drehen sich deine Gedanken nach Verlassen des Büros dann noch weiter um deine Arbeit? Stopp! Du wirst in der Regel für 40 Stunden pro Woche bezahlt, mache nicht gedanklich 70 oder 80 Stunden daraus.

Wenn es Konflikte oder Probleme bei der Arbeit gibt, suche dir gezielt Hilfe hierzu. Sprich mit deinem Partner oder Freunden über deine berufliche Situation und die Probleme. Aber tue dies immer nur bewusst und für einen bestimmten Zeitrahmen.

Nehme dir am Abend maximal 30 Minuten, um dich zu deinen beruflichen Problemen auszutauschen und dann setze deinen Fokus gezielt woanders.

Häufig denken wir viel zu lange über Situationen und Probleme nach, die längst beendet sind und die wir sowieso nicht mehr ändern können.

Schaffe gedankliche Distanz und stoppe das negative „Gedankenkarussel“.

2. Setze Grenzen

Gibt es einen Kollegen, der dich immer wieder zur Weißglut bringt? Würdest du in manchen Situationen gerne schlagfertiger und souveräner auf das Fehlverhalten von anderen reagieren können?

Nun, zum einen lässt sich das lernen, zum anderen hat es auch viel mit deinem Selbstwertgefühl und deinem Auftreten zu tun. Manchmal wissen wir einfach nicht, wie wir auf das Fehlverhalten von anderen reagieren sollen, weil wir für uns selbst keine klaren Regeln und Grenzen definiert haben.

Überlege dir ganz konkret, welches Verhalten du bereit bist zu akzeptieren und was einfach zu weit geht.

Dabei bestimmst du alleine deine eigenen Grenzen, es gilt nicht das, was in deiner Firma üblich ist oder was andere ertragen (müssen).

Sollte ein Kollege oder ein Vorgesetzter deine eigenen Grenzen überschreiten, dann teile ihnen dies in Zukunft direkt mit. In dem Moment, in dem es passiert.

Wenn du das bisher nicht getan hast, dann erfordert es sicherlich ein wenig Mut von dir.

Aber du wirst sehen, wie gut dir deine eigene Souveränität tun wird.

Definiere deine eigenen Grenzen und handele danach, ganz egal was andere möglicherweise darüber denken oder dazu sagen.

3. Höre auf zu jammern

Du hast einen Konflikt mit einem Kollegen? Dein Chef ist unfähig und macht dir das Leben zur Hölle? Oder ist es einfach diese wiederkehrende, tief empfundene Sinnlosigkeit bei dem, was du jeden Tag tust?

Was es auch ist, höre auf dich zu beklagen und zu jammern.

Nimm dir maximal 20 Minuten am Tag, in denen du dich beschweren und auskotzen darfst und dann höre auf damit!

Das zieht dich nur weiter runter und es wird deine Probleme nicht lösen. Suche lieber nach Lösungen und Alternativen, anstatt dich den ganzen Tag zu beschweren.

Wir alle verfallen gerne in die „Opfer-Rolle“ und fühlen uns damit auch sehr wohl. Gerade am Arbeitsplatz wimmelt es häufig nur so von frustrierten Opfern.

Schuld sind immer die anderen.

Stopp!

Übernehme wieder selbst die Verantwortung für deine Situation, für dein Handeln und für deine Gefühle!

Und höre auf dich zu beklagen, das bringt dich nicht weiter

4. Kläre deinen Einflussbereich

Häufig leiden wir unter Umständen und Situationen, die wir selber gar nicht aktiv beeinflussen können.

Da die meisten von uns ein großes Bedürfnis haben, alles im Leben zu kontrollieren und direkt zu beeinflussen, übertragen wir diesen Wunsch auch auf unsere berufliche Situation. Hier ist es aber häufig nicht möglich, die Dinge um uns herum zu kontrollieren. Selbst wenn du der CEO deiner Firma sein solltest, passieren viele Dinge, auf die du keinen direkten Einfluss hast.

Du hast natürlich immer die freie Wahl, einen ungeliebten Job zu kündigen.

Wenn du das aber nicht kannst oder nicht willst, dann schreibe dir einmal auf Karten alles auf, was dich in deinem jetzigen Job störtEin unfähiger Vorgesetzter, eine Zicke als direkte Kollegin, zu viel Arbeit für zu wenig Lohn.

Das sind alles Sachen, die du nicht direkt beeinflussen kannst. Schaue dir an, was du aufgeschrieben hast und sortiere die Karten dann danach, was du direkt beeinflussen kannst und was nicht.

Du wirst sehen, in der Regel lässt sich weniger durch dich selbst beeinflussen, als du denkst.

Du kannst allerdings lernen, dich besser mit der Situation zu arrangieren und dich besser abzugrenzen.

Mache dir bewusst, dass dein Einfluss auf deine berufliche Situation begrenzt ist und versuche nicht Dinge zu kontrollieren, die du sowieso nicht kontrollieren kannst.

5. Mache etwas Neues

Du bist unzufrieden in deinem derzeitigen Job, aber du weißt auch nicht genau, was du sonst machen solltest?

Am besten du fängst mit einer kleinen Veränderung an.

Manchmal sind wir auf der Suche nach der einen großen und vermeintlich perfekten (Job-)Lösung und sind dann enttäuscht, wenn wir diese nicht finden.

Fang im Kleinen an: Starte ein Ehrenamt, welches dich mit mehr Sinn erfüllt oder beginne den Aufbau deines eigenen Business in deiner Freizeit. Mache einen Tanzkurs oder lerne ein neues Instrument.

Wenn wir etwas ganz Neues beginnen, dann müssen wir erstmal wieder lernen, wie man etwas neu lernt. Besonders wenn dein letzter Tag an der Schule oder Uni schon lange her ist, wirst du feststellen, wie schwer das am Anfang sein kann.

Und natürlich wirst du am Anfang Fehler machen. Das gehört nun mal dazu und ist auch gut so.

Gerade wenn du in deinem Job viel Routine hast und nicht mehr viel dazu lernst, wird es dir wahrscheinlich sogar Spaß machen, wieder Fehler machen zu dürfen.

Alles was du neu lernst, erweitert nicht nur deine persönlichen und praktischen Kompetenzen, sondern es ist auch die perfekte Vorbereitung, wenn du eines Tages tatsächlich eine große Veränderung angehen willst.

Wenn du dich zum Beispiel eines Tages selbständig machen willst, dann wirst du dabei vermutlich auch wieder ein Anfänger sein und du wirst Fehler machen. Je besser du das „im Kleinen“ schon trainiert hast, desto größer sind deine Erfolgschancen.

Was auch immer dir heutzutage fehlt, du kannst erstmal versuchen, es dir schrittweise in dein Leben zu holen.

Mache etwas Neues, aber mach etwas!

Du möchtest jetzt etwas verändern, aber weißt noch nicht wie?

 Vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Termin vereinbaren