Unhappy im Job – was tun?

Bist du unzufrieden in deinem derzeitigen Job? Lässt dich die Arbeit auch häufig nach Feierabend nicht los? Bist du gestresst und unausgeglichen?

Willkommen im Club! Du bist nicht allein.

Nach einer aktuellen Gallup-Studie haben 85% der Arbeitnehmer in Deutschland eine geringe oder gar keine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber. Das bedeutet natürlich nicht, dass 85% total unzufrieden oder endlos gestresst sind.

Für eine zufriedene und glückliche Arbeitswelt sprechen diese Zahlen aber definitiv auch nicht.

Hier erfährst du, was die Gründe deiner Unzufriedenheit sein können und was du dagegen tun kannst.

Ausgebrannt, erschöpft und nicht mehr du selbst

Es gibt mehrere mögliche Gründe für Unzufriedenheit im Job.

Eine weit verbreitete Form in unserer heutigen Gesellschaft ist eine zu hohe Arbeitsbelastung und die daraus resultierende Erschöpfung.

Fast jeder von uns kennt das Gefühl, erschöpft zu sein und kaum noch Energie zu haben. Das ist ganz normal und unbedenklich, solange dies nicht zum Dauerzustand wird.

Unser Körper und unsere Psyche können ein bestimmtes Stresslevel eine ganze Zeit lang recht gut aushalten.

Problematisch wird es allerdings, wenn das Stresslevel immer weiter steigt und unser Alltag dauerhaft jenseits der eigenen „Stressgrenze“ verläuft.

Wo diese genau liegt und wann wir sie überschreiten, lässt sich nur schwer definieren, und insofern merken wir dies meistens auch nicht.

Ein entscheidender Faktor hierbei sind die persönlichen Motive: Ob wir etwas mit Leidenschaft und aus tiefstem Herzen tun oder ob es uns von jemand anderem auferlegt wurde und wir eigentlich gar keine Lust dazu haben, macht einen riesigen Unterschied aus.

Kurz gesagt: Wir sind am leistungsfähigsten und stressresistentesten, wenn wir aus einem tiefen inneren Antrieb heraus handeln.

Häufig beginnt das Problem schon mit der Berufswahl

Häufig ist es schon eine Berufs- oder Studienwahl in jungen Jahren, die uns auf eine falsche Fährte bringt, da wir oft nur bedingt dabei mitbestimmen konnten und uns wohlmöglich zu sehr von dem, was andere sagen oder machen, haben leiten lassen.

In jungen Jahren wissen wir häufig einfach noch nicht, was das Richtige für uns ist.

Wir sind noch viel leichter beeinflussbar, und natürlich spielt die Meinung von anderen, wie zum Beispiel von unseren Eltern, eine große Rolle. Die Ratschläge unserer Eltern sind im Grunde nichts Schlechtes, sie widersprechen allerdings häufig unseren späteren Freiheits- und Selbstbestimmungsgedanken.

Im Normalfall haben wir dann irgendwann einen vernünftigen und vermeintlich sicheren Job, ohne uns jemals tiefgründig Gedanken gemacht zu haben, ob dieser Job wirklich zu uns passt und das ist, was wir eigentlich machen wollen.

„Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.“

Henry David Thoreau

Unser Selbstvertrauen leidet

Grundsätzlich kann natürlich nicht jeder nur das tun und lassen, was er oder sie möchte und wir alle haben gewisse Verpflichtungen.

Wenn wir allerdings über einen längeren Zeitraum in einer Situation verbleiben, die uns nicht guttut, dann leidet unser Selbstvertrauen darunter.

Aus Angst scheuen sich jedoch die meisten Menschen vor jeglicher Veränderung, die mit Unsicherheit verbunden ist.

Unser Verstand redet uns dabei ein, dass die Situation vollkommen in Ordnung ist. Der Verstand braucht die Sicherheit und interessiert sich nicht dafür, ob wir glücklich sind oder nicht.

Die Seele aber leidet, denn sie wird sich nie mit weniger als dem Ruf der inneren Stimme zufriedengeben.

Aus diesem Grund vertrauen sich viele Menschen irgendwann nicht mehr selbst.

Wie sollten sie auch jemandem vertrauen, der innerlich eigentlich etwas ganz Anderes machen möchte, als er jeden Tag tut?

So entsteht eine innere Dissonanz, die von den meisten Menschen aber nicht direkt als solche wahrgenommen wird, sondern die sich früher oder später durch Unsicherheit, Frust, Schuldzuweisungen und Selbstverurteilung äußert.

Und all das führt dann letztlich häufig zu seelischer und dadurch auch zu körperlicher Krankheit – bei dem einer mehr, bei der anderen weniger.

Was du tun kannst

Wenn du dich in einem oder mehreren Punkten wiedererkannt hast, dann ist es wahrscheinlich sinnvoll, über eine grundlegende Veränderung nachzudenken.

Es muss nicht gleich eine große und komplette Änderung in verschiedenen Lebensbereiche sein, aber du solltest einmal ehrlich zu dir selbst sein und deine momentane Situation reflektieren und analysieren. 

Vielleicht bist du auch noch nicht bereit dafür, wirklich etwas zu verändern – auch das ist vollkommen ok.

Gib dir selbst die Zeit, die du brauchst.

Eines ist allerdings sicher: Wenn deine innere Stimme dir sagt, dass dein heutiges Leben nicht schon alles gewesen sein kann, dann wird dieses Gefühl nicht von alleine wieder verschwinden.

Je mehr du versuchst, deine innere Stimme zu ignorieren, desto lauter wird sie sich irgendwann wieder melden. Höre deswegen endlich zu, was sie dir sagen will und begebe dich auf den Weg der positiven Transformation.

Es ist vielleicht nicht der einfache Weg, und er bringt sicherlich auch Unsicherheit mit sich – aber, wenn es dein Weg ist, wenn du endlich deinem Herzen folgst, dann kann es nur der Richtige Weg sein.

Es lohnt sich loszugehen und die alten Pfade zu verlassen. Am besten du beginnst heute mit dem ersten kleinen Schritt.

Auch wenn du vielleicht noch nicht genau weißt, wie dein zukünftiger Weg eigentlich aussehen könnte. Geh los!

Und wenn du Unterstützung bei der Suche nach deinem Weg benötigst, dann melde dich gerne bei mir…

 

Vielleicht kann ich dich bei deiner Suche unterstützen.

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